Ich war 3 und die Zigarette nicht angezündet, doch der risikofreudige Trend blieb. Wer bin ich denn?

Das Gute an mir: Ich habe zu allem eine Meinung, Das Schlechte an mir: Ich will das auch jedem mitteilen. Das ist wohl der Hauptgrund warum wir uns heute hier treffen.

Wäre dies ein Roman würde er ungefähr so starten: Sie ist blond, groß und zeichnet sich durch eine laute Lache aus. Sie sieht natürlich aus wie 29 (Niemand wurde gezwungen oder bezahlt dies zu schreiben), tingelt aber so um die 40 rum. Ihre Infalität und Optimismus lassen sie zu einer extrovertieren Person mutieren. Schuld ist meine Familie. Ich entstamme einer lauten, humorvollen Familie. Hier sind alle Frauen groß und blond. Und laut. Und witzig. Und extrovertiert. Ich hatte keine Chance eine zurückhaltende, schlichte Person zu werden, soviel steht fest.

Ich habe als 5jährige jedem im kleinen Friseursalon um die Ecke erzählt, dass meine Oma die schönste Frau der Straße ist. Ich habe diese positive Sichtweise bis heute behalten. Auch mein Hund, eine Bulldogge in Kuhfarben, mag meine Art. Ich sag immer: Lass das sein und Paula versteht jedesmal: Laisser faire. Ihr Blick sagt meist sowas wie, ach die meint das nicht so, die findet mich voll süß. Paula weiß übrigens nicht, dass sie ein Hund ist und ich habe nicht vor es ihr zu sagen. Auf dieses Thema werde ich in Zukunft noch näher eingehen. Schon aus therapeutischen  Gründen, die mir zur Bewältigung helfen sollen.

Bulldoggen for president

Eine ganz wundervolle Seite an mir ist mein Konsumzwang. Leute, das ist mein Thema. Ich bin manipulierbarer Rohteig für Waren jeglicher Art. Ich gehöre zu den Menschen, die alle Tricks der Werbeindustrie kennen. Das reduziert den Shopping-Spass aber nicht im geringstens. Dieses vollendete Glück, wenn man abends, nach einer Shopping-Tour, mit schmerzenden Füßen auf dem Sofa sitzt. Umrahmt von Tüten. Knisternd, bedruckt und mit der Glückseligkeit gefüllt. Ich brauche zum Leben nur Wasser, gesundes Essen, elektronische Spielereien, Taschen, Schuhe, Autos, Dekoartikel jeder Art, Klamotten, Make-Up und Liebe. Auch dazu später mehr.

Ich bin so eine bescheidene Mitteleuropäerin

Ich hätte Politikerin werden sollen, oder Vorwerk-Verkäuferin. Ich kann Dinge gut an den Mann bringen. Finde ich etwas toll, brenne ich dafür. Das steckt Andere meist an. Meine politische Meinung werde ich hier kundtun. Ich bin Fachfrau, denn ich lebe ja in diesem Land, zahle Steuern und schaue täglich die Tagesschau. Ich bin somit Politik-Profi. Hat da jemand gehustet? Lassen Sie das.

Ich ziehe verrückte Personen und Geschichten an. Ich weiß nicht warum, doch es ist so. Ich werde hier viele tägliche Kalauer loslassen, damit sie nicht nur mich ängstigen, oder amüsieren. Hach ich freue mich darauf die Welt mit meinem geschriebenen Wort zu beglücken. Wisst Ihr was das Tollste an so einem Blog ist? Hier kann keiner Tomaten schmeißen! Wundervoll.

Keine Tomaten im Internet bitte!

Diese kleine Beschreibung soll helfen, sich die Person hinter den nun folgenden Blogeinträgen vorzustellen. In Realität sitze ich hier tippend und versuche krampfhaft keine Mückenstiche aufzukratzen, während ich froh bin das Schreiben begonnen zu haben. Ich hatte das Gefühl, mein erster Blogeintrag müsste ein wichtiges Thema bearbeiten und unwahrscheinlich konzipiert und genial sein. Innerhalb der letzten Tage habe ich das genial reduziert und heute dann auch das konzipiert. Mein Plan hieß dann:

Setz dich endlich in diesen verfickten Garten und fang an zu tippen, sonst wird das nie was.

Dies ist der Moment um zu der Geschichte mit dem Huhn und dem Ei zu kommen. Ich würde sagen, ich bin hier, weil Twitter mich dazu brachte. Vielleicht bin ich auch bei Twitter, weil ich schon immer Schreiben wollte. Im Endeffekt ist es egal, denn meine Gedanken wollten schon immer in Schriftform gebracht werden. Allein der leidige Kollege Zeit hat mich bis jetzt von Blog und Buch abgehalten. Ich liebe Twitter und das flotte Rausprügeln meiner Gedanken und Sprüche, jedoch manchmal muss es halt etwas länger werden. Zu Twitter werde ich etwas in meinem nächsten Blogeintrag schreiben und wohl noch öfter danach. Ich werde mir die nächsten Wochen die Zeit nehmen und mir andere Blogs durchlesen. Bis jetzt tue ich das leider nur im geringen Rahmen und möchte das unbedingt ändern. Das ist auch ein  Thema, das mich immer wieder beschäftig: Analoges und digitales Lesen. Man muss sich im stressigen Alltag ja genau überlegen womit man seine Quality Time füllt. Ich schaue mir die News online an. Das meiste aktuelle Geschehen schwemmt mir zu. Facebook-Post und Twitter-Hashtags lassen schnell ahnen was interessant ist.

Doch richtiges Lesen läuft bei mit analog ab, heißt ich bin die, die einen 1000 Seiten Schmöker mit in den Urlaub schleppt, obwohl ich das iPad nutzen könnte.

Ich muss blättern, sonst tritt dieses Wärme der Geschichte mir gegenüber nicht so wirklich ein. Damit bin ich wohl in der Minderheit. Oder? Da bin ich mal gespannt, wie das bei Euch so ist. So, ich werde jetzt frühstücken und meinen nächsten Blogeintrag starten, denn wenn die Gedanken mal laufen, dann rennen sie.

Ich werde mindestens einmal die Woche meinen Senf hier abgeben, vielleicht auch öfter. Wir werden sehen. Und ich hoffe jetzt mal, das ich mir ‚wir‘ nicht nur meine Mama und meine allerliebste Freundin meine.

(Hallo Mutti! Grüß Dich Daniela!)

tzkr6175

 

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3 Kommentare zu „Ich war 3 und die Zigarette nicht angezündet, doch der risikofreudige Trend blieb. Wer bin ich denn?

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